Was ich will und was ich bin #kopfgeflüster

Freitag, 11. September 2015


Meistens bin schon ich alleine viel zu viel für mich, denn das was immer bei mir bleibt bin ich und manchmal reicht das eben nicht. Eigentlich.
Ich bin eher introvertiert, hab nie einen Plan, bin die, die immer ihr Zeug verliert und bin recht spontan.
Bin ironisch, melancholisch auch dramatisch und vernatisch, wenn es um das geht, was ich mal erreichen will. Scheine auf andere oft verrückt, und ein wenig schrill, ein wenig talentiert, ein wenig was im Kopf, ein wenig kompliziert, ein wenig unverhofft.
Aber eigentlich bin ich ganz normal. Bin alles andere als sonderbar.

Ich bin hoffnungslos hoffnungsvoll, manchmal positiv und manchmal deprimiert, bin manchmal voll offen und manchmal reserviert.
Einen Ticken übertieben und kindisch und realistisch und zurückgeblieben.
Wenn ich auf der Palme bin dann kriegt mich da so schnell keiner mehr runter, bin ein emotionales Durcheinander, glaube nicht an Gott und nicht an mich aber dafür an den Rest und an Wunder.
Kann mich selten oft entscheiden, jage Gelegenheiten, die meistens schon ne Ecke weiter sind als ich und schon alleine das ist einfach viel zu viel für mich.
Ich merk meistens erst wenn ich trink, dass ich durstig war und erst wenn ich in den Sessel sink dann wird mir klar, wie müde ich war. Mein Äußeres verrät meistens schon wie’s mir geht, denn meine Emotionen hab ich auf die Haut gelegt.
Ich hab so viele Fragen auf die ich gerne ne Antwort wüsste,…
Wie kann ich nen Plan B haben wenn Plan A nicht existiert?
Und wie soll ich handeln, wenn ich nicht weiß wie Handlung funktioniert?
Welche meiner vielen Seiten ist die mit Schokolade dran?
Wie kann man gegen den Strom zur Quelle gelang‘
Und wann komm ich dann eigentlich an?
Wie soll ich anecken ohne abbzuschrecken?
Wie soll ich Unmögliches Möglich machen?
Ohne wesentliche Tatsachen
Ich red‘ mich oft um Kopf und Kragen, dabei möchte ich in dieser Welt einfach nur große Wellen schlagen.
Irgendwas erfinden,
was dann in 50 Jahren Menschen im Museum anschauen
oder die Unendlichkeit des Alls überwinden
 oder die Tricks von Copperfield durchschauen,
in adeligen Kreisen verkehren,
die Welt verbessern oder zumindest Einstein belehren.
Ich mag keine Sitzgelegenheiten und keine Kosequenzen, kann mich selten entscheiden und mich selten eingrenzen.
Denn Eingrenzung ist doch auch ne Art von Ausgrenzung oder etwa nicht?
Alle guten Bücher habe ich noch nicht gelesen, aber dafür jeden Trashfilm schon gesehn, kann keine Trigenometrie aber dafür dich verstehn.
Ich bin die, die die Musik laut aufdreht und beim Tanzen voll abgeht und die, die in Ideen aufgeht.
Ich hab gleichzeitig 1000 Hemmungen, die mich hemmen und 1000 Problemchen, die mich beklemmen, die ich endlich mal los werden möchte, ich einfach mal schlechte Gedanken von meiner Gehirnfestplatte lösche.
Eigentlich müsste ich endlich mal anfangen an mich und an Gott zu glauben und mir endlich mal das Leben erlauben.
Eigentlich, Eigentlich, eigentlich…
Aber was bleibt das bin ich und manchmal da reicht das eben nicht. Und oft genug bin ich schon viel zu viel für mich und deshalb brauch ich dich!

Kommentare

  1. Schöner Text! Ich finde übrigens dein Layout sehr sehr schön, sehr kreativ :)
    xo,
    Louisa

    www.theurbanslang.blogspot.com

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  2. Wunderbar geschrieben Liebes!<3

    http://kusselina.blogspot.de

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