Federn

Sonntag, 29. Juli 2018


Leichtigkeit,
federleichte Leichtigkeit,
federnde federleichte Leichtigkeit,
federführende federnde Federleichtigkeit.


Zu federn ist ein ziemlich gutes Gefühl. Ich meine innerlich. Gute Aussichten, Balastlosigkeit, Befreitheit, Freiheitsendorphine, die nicht endende Rushhour in dir drin, energetische Lebendigkeit. Leichtigkeit. Als könntest du fliegen, alles irgendwie möglich sein, wenn man federt. Als könnten Visionen zu Realitäten, Hirngespinste das Morgen und Träume wahr werden. Als wäre alles möglich, wenn man federt, wenn man voll am federn ist und federn ansteckt.
Voll mit Leichtigkeit. Federleichter Leichtigkeit. Federnder federleichter Leichtigkeit. Federführende federnde federleichte Leichtigkeit. Dich überführende federführende federnde Federleichtigkeit. Die dich trägt und alles in dir beschwingt glücksbetrunken und cool ist.
 Ich versuche ja meist in meinen Texten Gefühle zu beschreiben. Oft ist es dann schwierig die Kurve zu einem Outfit zu bekommen. Weil Klamotten neben solchen Gedanken dann doch eher zweite Geige spielen. Und das, obwohl sich ja eine Kleiderwahl oft nach der inneren Stimmung richtet (den Artikel „why fashion matters“ könnt ihr hier lesen).
In letzter Zeit habe ich eher Lust auf Bequemlichkeit, leichte Stoffe, leichte Schnitte und besonders leichte Schuhe. Sneaker eben.
Ich bin keine Person, die 100 Paar Schuhe besitzt, denn es hat sich gezeigt, dass ich doch meist die gleichen 3 trage. Und selbst, als ich feststellen musste, dass meine alten Schuhe völlig durchlöchert, absolut abgefuckt und kaputt aussahen, war es ein großer Schritt sie gegen neue einzutauschen. Die Fila Disrupter (habe meine bei Snipes gekauft). Weil ich seit ich zu einem „Sneakergirl“ (haha) geworden bin, einfach 5 Minuten später zum Zug laufen muss. Weil ich keinen einzigen Stein unter meinen Füßen merke. Weil sie mich auch federn. Oder eben am Boden halten, wenn die Feder in mir drinnen zu weit ausholt und sie mich nach einem Sprung wieder auffangen.



Aus all diesen Gründen finde ich den aktuellen Megatrend „Sneaker“ mehr als positiv. Weil es eben auch okay ist, wenn eine Geschäftsfrau zu ihrem Buisnessrock „Superstars“ trägt, anstatt unbequeme Hacken. Und aus all diesen Gründen möchte ich euch jetzt meine Top 4 Sneaker zeigen, die zwar fast nur aus alt bewährten Klassikern bestehen, aber nach wie vor super funktionieren!


Sneaker Top 4:
1.     Nike Air Max 95/ black-black (klick)
2.     Adidas Superstar /white/core black
3.     Fila Heritage Disruptor Mesh /Inca Gold
4.     Fila Heritage Disruptor low /black (klick)
die Gleichen trage ich auf den Fotos

Sonstige Outfit Details:
Hemd, Kravatte (als Haarband), Sonnenbrille, Tasche (alte Fernglastasche), Ohrring und Rock- alles Second Hand
Top- asos


Jetzt würde mich total interessieren, ob ihr das "Ich-federe"- Gefühl kennt und welches Wort es für euch am besten beschreibt! Ich freue mich wahnsinnig über Kommentare! Wünsche euch noch einen tollen Sonntag! Bussi, Linda

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